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22.01.2010 17:41 |
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| Rolf's Australien-Berichte |
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1. Woche:
Ruck zuck ist sie rum, die erste Woche.
Bin am Sonntag in Melbourne gelandet und hatte natürlich gleich am Zoll ein wenig Probleme. Wer weiß denn schon, dass 4 alte, verbogene Heringe fürs Zelt als gefährliches Gut zu deklarieren ist?
Montags ging’s dann gleich weiter, als ich mit meiner neuen Kreditkarte das Bike bezahlen wollte. Aber nach 3 Anläufen und 2 Telefonaten mit der Sparkasse, nächster punkt an dem ich mich ein wenig blamiert habe, da ich den Zeitunterschied deutlich unterschätzt habe (10 Std.), klappte es dann doch.
Dienstags dacht ich mir, ausschlafen, ausruhen und ein wenig spazieren, dabei habe ich mir gleich den ersten Sonnenbrand geholt, obwohl ich nur 2 Std. unterwegs war.
Mittwoch dann endlich die F650GS abgeholt und los ging’s. Gut das ich Weichei mir ein Navi mit gemietet habe, wäre sonst nie aus Melbourne rausgekommen, flächenmäßig eine der größten Städte der Welt. konnte dann auch gleich mal alles austesten, von Autobahn bis Schotterpiste. bin dann bis Lakes Entrance gekommen, direkt am tasmanischen Meer. Einfach nur geil.
donnerstags über Mallacoota, Bega bis Cooma. Auch sehr schön, nur leider werden in diesen kleinen Käffern um 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt.
Heute von Cooma in den Mount Kosciuszko National Park. Traf unterwegs eine Gruppe Harley-Fahrer, geführte Tour, und der Guide konnte mir natürlich gut Tipps zu Streckenplanung geben. der Park ist unbeschreiblich schön und die strecke lässt jedes Motorradfahrerherz höher schlagen.
Melde mich bald wieder, ist nicht immer einfach ein Internetcafe zu finden.
Liebe Grüße an alle, Euer Vize.
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22.01.2010 17:44 |
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| Rol's Australienberichte - 2. Woche |
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Rolf hatte beim Eingeben Probleme, die Leertaste verweigerte die Arbeit, deshalb alles mit Bindestrich!
Vom-Mount-Kosciuszko-Park-ging-es-ueber-Bega-zurueck-ans-Tasmanische-Meer-nach-Tathra.Ein-wunderschoenes-Oertchen-mit-langen-Straenden-von-denen-man-nur-traeumt.An-der-Kuestenstrasse-entlang-ueber-Bermagui,Narooma-und-Nowara-in-den-Morten-National-Park-zu-den-Fitzroy-Falls.Auch-hier-haette-man-eigentlich-Tage-verleben-koennen,wandern-und-schauen,was-die-Natur-so-zu-bieten-hat.Im-dazugehoerigen-Ausflugslokal-lernte-ich-Graham-kennen.Er-ist-der-Inhaber-des-Cafes.Er-erklaerte-mir-das-auf-Grund-des-Aussies-Nationalfeiertages-am-vergangenen-Dienstags-es-schwierig-wird-ein-Platz-zum-schlafen-zu-finden,da-viele-ein-verlaengertes-Wochenende-haben-und-bot-mir-an-bei-ihm-mein-Zelt-aufzuschlagen,was-ich-auch-dankend-annahm.Wir-verbrachten-einen-gemuetlichen-Abend-an-dem-er-mir-mit-viel-Geduld-verschiedene-Fakten-ueber-die-Region-erklaerte.Auch-zur-weiteren-Streckenplanung-wusste-er-einige-gute-Ratschlaege.So-z.B.den-MacQuarie-Pass.Ueber-den-ging-es-dann-wieder-Richtung-Meer-nach-Wollongong.Hier-erklimmte-ich-den-Mt.Keira-und-genoss-von-dort-einen-tollen-Ausblick-ueber-Stadt-und-Strand.Danach-fuhr-ich-weiter-nach-Sydney-und-rein-in-den-Royal-National-Park.Hier-kurvte-ich-erst-mal-3-Stunden-relativ-planlos-von-einem-Lookout-zur-naechsten-Bucht.War-ueberall-ziemlich-viel-los-da-Wochenende-und-wie-schon-erwaehnt-Feiertag-in-Aussicht.Bin-dann-aber-doch-noch-gut-1,5-Stunden-durch-den-Wald-gelatscht.War-einfach-ein-Muss,auch-wenn-ich-in-Montur-unterwegs-war-und-dementsprechend-transpirierte.Dann-ab-nach-Sydney-Zentrum.Hotelsuche.War-Dank-des-Reisefuehrers-den-ich-mit-habe-nicht-ganz-so-schwer-das-Navi-zu-programieren.Aber-in-der-Stadt-macht-Motorradfahren-einfach-keinen-Spass.Montags-dann-so-das-typische-Programm-mit-Hafenrundfahrt,Oper,Botanischem-Garten,St.Marie's-Kathedrale,Sydney-Tower,Aquarium-und-viel-hin-und-hergerrennen,geschuppse-u.s.w.Abens-dann-noch-am-Haoberdingensbumens-Point-die-Generalprobe-fuer-den-morgigen-Aussie-Tag.ich-dachte-nur-noch-nix-wie-weg.Und-so-bin-ich-am-Dienstag-nach-Katoomba-in-den-Blauen-Bergen-gefuechtet.Hier-wieder-Ruhe-und-viel-Natur.Koennt-ihr-euch-nicht-vorstellen.Der-Ort-liegt-direckt-an-einer-Klippe,allerdings-ohne-Meer.Hier-geht-es-wirklich-5-bis-10-Minuten-vom-Ortsrand-hunderte-von-Metern-steil-bergab.Konnte-am-Dienstag-noch-mit-der-steilsten-Schienenbahn-der-Welt-ins-Tal.Hier-eine-kleine-Runde-drehen-und-dann-mit-der-Kabelbahn-wieder-hoch.Mittwochs-musste-ich-wieder-wandern-gehen.Einfach-zu-geil.Bin-den.Prince-Henry-Cliff-Wakl-bis-zum-Gorden-Falls,dann-wieder-ein-Stueck-zurueck-und-den-Federal-Pass-ins-Tal.Ich-glaube-es-sind-mehrere-tausen-Stufen-die-man-da-zuruecklegt.Kaum-war-ich-im-Tal-hoerte-ich-auch-schon-den-ersten-Donner.Geil.Wusste-der-Pass-kommt-nach-ca-2km-zur-Giant-Stairway.Im-Grunde-das-selbe-in-gruen-nur-noch-etwas-steiler.Also-Tempo-aufnehmen.Es-fing-an-zu-Regnen-und-der-Donner-wurde-immer-lauter,bzw.-kam-immer-naeher.Der-Gedanke-eine-Steilwand-ueber-mehrere-hundert-Meter-auf-zum-groesten-Teil-Eisentreppen-hoch-zu-muessen-war-alles-andere-als-beruhigend.Habe-es-aber-dann-doch-geschafft.War-zwar-fix-und-fertig-und-voellig-durchnaesst,aber-gluecklich-oben.Heute-war-ich-in-den-Jenolan-Caves-und-schaute-mir-die-Chifley-Topfsteinhoele-an.Die-Fahrt-dort-hin-war-schon-wieder-ein-Schmanckerl-und-die-Hoelen,es-sind-ingesamt-9-Stueck-sind-auf-jeden-Fall-eine-Reise-wert.Und-das-Timeing-hat-auch-gepasst,war-vor-dem-naechsten-Gewitter-wieder-trocken-in-der-Unterkunft.
Denk-an-Euch-und-wuensche-Euch-ein-baldiges-Winterende,liebe-Gruesse,Euer-Vize
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28.01.2010 21:03 |
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3. Woche
Fr. 29.01
Musste heute mal wieder Land gewinnen, da mir die staendigen Gewitter doch ein wenig auf den Sack gehen. So bin ich von Katoomba erst Richtung Sydney, in Springwood von der Grossen runter und nach Richmond und Lithgow. Sehr schoenes Stueck mit grossen Obstplantagen, schoen kurvenreich. Dann wieder auf die 32 und ueber Bathurst, Orang nach Molong. Dort wieder runter von der grossen und ueber Cumnock, Yeoval nach Dubbo.
Sa. 30.01
Dort einen der groessten Freilandzoos besucht. Nach 3,5 Std. da genug von Nilpferd, Tiger, Loewe, Koala, Dingo, Elefant usw. Am Nachmittag noch eine "kleine Runde": ueber Gilgandra den Castlereagh HWY nach Dunedoo und wieder nach Dubbo. (240 km)
So. 31.01.
Auch im Landesinneren haben mich die Wolken eingeholt. In Dubbo los, den Golden HWY Richtung Newcastle. Je naeher die Berge und Kueste, desto mehr Wolken. Vor Singelton der erste heftige Schauer und die Gummihaut natuerlich im Koffer. In Braxton, max. 20 km nach Singleton die naechste Regenpause. Nach ca. 50 min keine Lust mehr, Gummihaut wenigstens in die Jacke und weiter. Wie ich es liebe, nasse "Eier" zu bekommen. Kurz vor Raymond Tarrace Regenfront hinter mir gelassen und noch bis Karuah, kleines Nest, weitergefahren. Da einen sehr lustigen Abend im Pub verlebt.
Mo. 01.02.
Beim Start in Karuah fragte noch einer der Gaeste haemisch, ob ich Regenklamotten habe. (haha) Wieder auf die HWY 1 bis Bulahdelah, hier wollte ich auf eine kleine ausweichen, aber nachdem ich nach 20 km statt wieder auf die 1 zu kommen auf einem Schotterweg landete, dachte ich mir, hier wolltest du nicht hin. Also zurueck, wieder auf die 1 und dann ab Richtung Forster, superschoene Kuestenstrasse. In Forster auf den Cape Hawke Lookout. Ab Parkplatz ca. 420 Meter. Wenn sie geschrieben haetten ca. 350 Stufen, haette ich mir das wohl ueberlegt. Aber oben angekommen entschaedigte der Blick fuer alles. Manchmal bedauere ich es ja doch, keine ordentliche Kamera dabei zu haben. Weiter Richtung Taree und wieder auf die 1. Hier ein Hinweisschild auf einen Touriedrive. Es gibt hier sogenante Touristendrives, die abseits der grossen HWY ueber Land fuehren. Machen im Normalfall deutlich mehr Spass und man sieht mehr von der Landschaft. Also auf den TD 8. Die Stasse wird immer kleiner und auf einmal stehe ich im Wald, aber im wahrsten Sinne des Wortes. Und der Weg???? Jeder Waldweg am Hahnenkamm kann es damit aufnehmen. Dachte schon ich haette mich verfahren, eine Abzweigung verpasst, oder so. Aber nichtsdestotrotz, umgedreht wird nicht. Dann endlich ein Hinweisschild auf einen Wasserfall, also fuehrt der Weg ja doch wohin. Dann endlich ein Hinweis auf ein Kiosk in 5 km. Die packst Du jetzt auch noch. Erst mal Pause, fix und fertig, der Weg verlangte der F650 alles ab, und nicht nur ihr. "Hallo, einen Kaffee, ein Wasser und koennen Sie mir sagen wo ich bin?" "3 km bis zum Wasserfall, dann wieder zureck und links nach Combayne, Wouchope und nach Port MacQuarie." Also Wasserfall, und auch hier entschaedigte der Blick fuer alles. Auf dem Rueckweg wieder 20 km Katastrophe, und das ganze auch teils steil bergab, echt toll. Ihr koennt Euch gar nicht vorstellen, wie dankbar man fuer ein Stueck schlecht geteerte Strasse sein kann. Endlich in Port MacQuarie, wieder am Meer. (Pazifik). Und das Wetter hat auch mitgemacht, sah zwar den ganzen Tag so aus als ob, blieb aber gottseidank trocken.
Di. 02.02.
Los in PM, Gummihaut wieder raus, da schon beim Packen nassgeschwitzt. Wieder auf die 1. Nach den gestrigen Erfahrungen mit TD diese erst mal links liegenlassend. Weg von der 1, Richtung Bellingen und Dorrigo. Dacht erst, ich bin im Schwarzwald, nur dass die Baeume hier anders aussehen.Wunderschoene Strecke mit rechts-links Kombinationen in allen Varianten. Und das ganze auf 1000 m Hoehenunterschied. Oben angekommen Gummihaut wieder rein, da ca. 15 Grad Temperaturunterschied und die Wolken wieder dicht. Ueber Ebor nach Armidale, angeblich die hoechstgelegene Stadt Australiens und weiter Richtung Guyra. Hier auf Wetterbesserung hoffend uebernachtet. Doch schon beim Essen gehen starb diese Hoffnung, da ich die oertliche Wetterprognose sah.
Mi. 03.02.
Trotz der Aussichten entschied ich mich wieder rein in die Berge zu fahren, was sich im nachhinein als Fehler erwies. Was nuetzt die schoenste Gegend und kurvenreiche Strassen, wenn es schuettet wie bloede. Nach 3,5 Std endlich in Grafton angekommen und relativ bedient, auch wenn das Wetter die letzten 25 km wieder in Ordnung war und es auch deutlich waermer ist. Ueber MacIean nach Yamba, hier eingecheckt mit der festen Absicht am heutigen Do. 04.02. keinen Meter zu fahren.
Yamba liegt direkt am Pazifik und ist wunderschoen, hier kann man es aushalten. Auch das Wetter ist ok, hat zwar am Morgen geregnet, aber seitdem ist es trocken. War fuer ein paar Std. am Meer, ansonsten ein "Gammeltag"
Liebe Gruesse, Euer Vize

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05.02.2010 18:21 |
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4te Woche
Fr. 5.2.
Bei strahlend blauen Himmel aufgewacht, doch bis ich aus dem Bad kam, mir einen Kaffee ins Gesicht schuetten und das Motorrad beladen konnte, nieselt es schon wieder. Also keine Umwege, sondern direkt Richtung Gold Coast nach Molendina (HWY 1). Nach ca 3 Std. und 6 teilweise heftigen Schauern vor Bellina dachte ich die Welt geht unter, die ersten Autos blieben schon am Strassenrand stehen, kam ich bei Guenter (Onkel) an.
Sa. 6.2.
Ein bisschen Tourieprogramm mit Onkelchen. Waren auf dem Q1, einem Hochhaus das ungefaehr 325 m hoch ist und von dem man ganz Surfers Paradise ueberblicken kann. Wirklich tolle Aussicht, auch wenn ich mir unter Paradies was anderes vorstelle. Viele Hochhaeuser, fast bis direkt ans Meer gebaut, Einkaufszentren und Touriekram, aber auch endlose Straende. Vom Q1 sahen wir das erste Gewitter auf uns zuziehen. Auch tolle Aussicht. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und wir konnten noch mal ans Meer. Gegen 22 Uhr fing es dann richtig an. 14 Std. Dauerwolkenbruch.
So. 7.2. schafften wir in einer Regenpause mal einen Spaziergang um den Block.
Mo. 8.2. musste ich die F650 wieder abgeben und damit einen Grossteil meiner "Freiheit". Wenigstens hatte das Wetter ein Einsehen und ich bin trocken nach Brisbane gekommen.
Di. 9.2. wanderte ich mit Marie-France um einen See, der um eine Halbinsel fuehrte, auf der eine Neubausiedlung entstanden ist fuer Leute mit Geld. Da standen Villen rum!!!
Mi 10.2. besuchten wir den David Fleay's Wildlife Park; sehr schoen und interessant, am eindrucksvollsten war die Fuetterung der Salzwasserkrokodile (echt gross).
Do 11.2. Auch heute meinte es das Wetter gut und so konnten wir den Springwood National Park, der auf einer Hoehe von 900 bis 1100 m liegt (geile Strecke, doch leider kein Motorrad mehr), besuchen. Ein Wanderweg fuerte uns an zwei Wasserfaellen vorbei, den zweiten konnte man direkt an der Felswand entlang passieren, wurde von der Gischt zwar etwas nass, war aber eine willkommene Abkuehlung.
Es ist immer wieder wunderbar zu erleben, dass man 30-50 km hinter der Kueste (Zivilisation) in der Wildnis steht. Hier kann man es aushalten, waehrend die Kueste nicht unbedingt mein Geschmack ist. Aber ueber Geschmack laesst sich streiten.
Viele liebe Gruesse, Euer Vize

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12.02.2010 17:06 |
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12. bis 21. Februar
Freitag 12.2 bin ich mit Guenter nach Mackay geflogen. Dort haben wir erst Freunde von Guenter besucht, die ca. 40 km außerhalb auf einem Huegel mitten im Busch ein Haus gebaut haben, mit Blick auf das Meer, einfach genial. Abens sah ich dann nach 28 Jahren meinen Cousin Laurent zum ersten Mal wieder.
Samstag 13.2 fuhren wir dann zu dritt weiter nach Airlie Beach. War noch einmal eine Fahrt von mehr als eineinhalb Stunden. Nach dem Abendessen ließ ich die beiden alleine ins Hotel zurueckfahren und genoss noch ein wenig Livemusik in den Clubs von Airlie.
Sonntag 14.2. ließen mich die beiden wieder allein, da Guenter meinte das Wetter sei nicht fuer den Bootstrip geeignet. Da ich diese Gelegenheit aber nicht verstreichenlassen wollte, ging ich auf "drei insel Tour". Zuerst legten wir an Whitehaven Beach an. Ein romantischer weisser Sandstrand, einige km lang. Dann ging es weiter zum Hook Island Wilderness Resort mit Schnorcheltour und Glasbootfahrt an den suedlichen Auslaeufern des Graet Barrier Reef. Den Abschluss bildete der Besuch auf Daydream Island, auch sehr schoen, mir aber etwas zu touriemaessig.
Montag 15.2 zeigte mir Guenter noch einen der groessten Kohleverladehaefen der Welt. Hier werden taeglich ca. 230000 to Kohle auf Schiffe verladen, wem gefaellt. Den Abschluss unserer Tour bildete der Besuch des Botanischen Gartens in Mackay. Dann flogen wir an die Gold Coast zurueck.
Dienstag macht ich einen "lauen". Viel gelesen und geschlafen.
Mittwoch dann Abschied von Guenter und Marie-France und mit dem Zug nach Brisbane. Dort dann gleich mal im Irish Pub bis spaet Livemusik und kuehles Gezapftes.
Donnerstag und Freitag Brisbane zu Fuss erkundet. Ich glaube ich bin insgesamt gut 40 km gelaufen, war aber auch gut, wenn es letztlich auch nur eine "Grossstadt" ist.
Samstag dann der Flug nach Darwin. Gogo (Guide) holte mich vom Flughafen und stellte mich dann gleich noch Walter (4 und seiner Tochter Nina (19), die beiden anderen Tourteilnehmer vor, mit denen ich abens noch Essen war.
Heute, Sonntag 21.2. dann erstes Kennenlernen der 600 Yamaha (sorry, genaue Typbezeichnung muss ich nochmal fragen). Fuhren Richtung Jabiru. So nach 70 km erreichten wir die "huepfenden Krokodile". Wir fuhren mit einem Boot auf den Fluss wo dann die Krokos mit Koedern an einer Stange gelockt wurden. Ihr koennt Euch echt nicht vorstellen, wie weit die Viecher "stehend" aus dem Wasser auftauchen koennen, und das ganze keine zwei Meter von einem weg, echt abgefahren. Auf der Rueckfahrt wurden dann noch "Adler" im Flug gefuettert. Auch lustig, waren eine ganze Menge, kann aber die genaue Bezeichnung nicht benennen.
Fahrtechnisch fuer mich das relativ kurze Stueck durch tiefen Schotter. Gogo erklaerte mir vor der Rueckfahrt, ich muss nur mehr Gas geben, dann geht das schon. Kostet zwar Ueberwindung, aber er hat Recht. Na ja, habe auf der Tour bis Melbourne noch genug Gelegenheit das zu ueben.
Liebe Gruesse aus down under, Euer Vize
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21.02.2010 19:08 |
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...da wir jetzt nicht regelmaessig ins Netz koennen, hier gleich noch der Bericht von Montag und Dienstag....
Montag, 22.2., war das Ziel der Litchfield National Park. Von Darwin ging es auf dem Stuart HWY ca 160 km bis in den Park. Dort besuchten wir den Wangi Fall, wo das Schwimmen wegen Kroks untersagt war. Dann zurueck zum Florence Fall. Hier konnten wir in einem kleinen See direkt am Wasserfall auch schwimmen. Leider wurden wir hier mal wieder von einem Gewitter ueberrascht und mussten uns erst mal eine halbe Stunde unterstellen. Am Zeltplatz wurden wir dafuer von gogo (mit dem Begleitfahrzeug) erwartet. Er hatte die Zelte schon aufgebaut und das Bier war kalt.
Dienstag, 23.2., ging es dann weiter zum Kathrin Gorge National Park. Vom Zeltplatz, der ein paar km abseits des HWY liegt, zurueck auf diesen, dann einen kleinen Abstecher ueber die Dorat Rd und wieder HWY bis Pine Creek, hier Mittagspause, das letzte Stueck dann noch mal einen kleinen Duscher abbekommen, aber ok. Zeltplatz im National Park, direkt am Wasserfall, ganz fuer uns, war richtig gut.
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01.03.2010 20:53 |
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Mittwoch 24.2. Nach dem wir Kathrine verlassen hatten, ging es weiter bis Mataranka. Unterwegs schon mal die Gummihaut angezogen. In Mataranka dann das erste mal Bekanntschaft mit den hiesigen Ordnungskraeften gemacht, da ich zu faul war nach dem Tanken den Helm aufzusetzen. Wollten eigentlich direkt neben der Tankstelle in ein Cafe, das war aber zu und so bin ich noch 50 m weitergerollt bis zum naechsten und schon heulte hinter mir die Sirene. Kam aber mit einem treuherzigen Augenaufschlag um die 100 Dollar rum, Glueck gehabt. Danach fuhren wir in den Elsey NP mit Thermalquellen und jeder Menge Flughunde. Ziel des Tages war Daly Waters, eine ehemalige Telegrafenstation, heute eine Kneipe mit Zeltplatz.
Am Donnerstag 25.2. fuhren wir die laengste Etape bis dahin. 500 km bis Devils Marbles. Kamen den ganzen Tag nicht mehr aus dem Gummizeug raus und am Ziel hatten wir kaum Zeit das Zelt aufzubauen bevor es wieder richtig losging. Der Platz war genial, nicht zu beschreiben, aber troestet Euch, von der Tour kriege ich Bilder von Walter.
Steckentechnisch ist der Stuard HWY relativ unspektakulaer, das Aufregendste sind die Durchfahrten der ueberfluteten Stellen, einmal stand das Wasser fast 30 cm hoch auf der Gasse. Der Vorteil des vielen Wassers: die "Wueste" lebt!
Am Freitag 26.2. ging es dann nach Alice Springs. Streckentechnisch weiterhin langweilig, Wetter unveraendert bis noch schlechter.
Erwaehnenswert war Wycliffe, das Aussie Ufo-Zentrum und der Wendekreis des Steinbocks, an dem sich Tropen von Subtropen trennen.
In Alice angekommen nahmen wir uns "Cabine", und das war gut so, da es erst richtig losging. Samstag 27.2. hatten wir ueber 300 l pro Quadratmeter, einfach nur geil.
Am Samstag schloss sich unserer Gruppe dann noch Silvia an. Am Abend dann Diskusionen ob wir gleich nach Sueden fahren. Wir einigten uns dann darauf, dass wir den Sonntag aussitzen und erst am Montag zum Ayers Rock fahren.
Am Morgen sah es ganz gut aus, auch wenn es ziehmlich abgekuehlt hatte. Bin mit 2 T-Shirts, Nierengurt und voller Montour los. Unterwegs dann nur einmal richtig nass geworden, das Wetter wird besser. Abends dann noch einmal um den Felsen, ist echt beeindruckend.
Heute, Dienstag 2.3. ist Australien so wie man es sich vorstellt, blauer Himmel, wolkenlos. Waren zum Sonnenaufgang schon am Fels.
Vieleicht habe ich ja jetzt mehr Glueck, kann ja nicht ewig so weitergehen. Bin jetzt etwas ueber 6 Wochen unterwegs und komme noch auf keine 2 Wochen Sonne, unglaublich.
Bis bald und Gruesse, Euer Vize

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04.03.2010 11:55 |
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Hi Leute, sorry, dass ich mir so viel Zeit gelassen habe, aber war unterwegs nicht immer einfach und billig ein Internetcafe zu finden.
Mi. 3.3. fuhren wir die gleiche Strecke zurueck, bis zum Stuart HWY (ca.240 km), dann weiter Richtung Cooper Pedy, der Opalstadt Australiens.
Unterwegs uebernachteten wir "im Busch", hundert Meter neben dem HWY auf einer Lichtung, der Sternenhimmel der Hammer, die Fliegen nervtoetend.
Do. 4.3. Ankunft in Cooper Pedy. Das ganze ziemlich abgefahren. In einem Umkreis von gut 50 km die "Maulwurfshaufen", Abraum von den Opalminen. Und jede Menge Loecher, ist ehrlich nicht empfehlenswert in der Nacht spazieren zu gehen. Uebernachtung in einem "Dugout", ehemalige Hoehlenwohnung, heute zum Hotel und Museum umfunktioniert.
Fr. 5.3. Stadtrundfahrt mit Rudi, Oesterreicher, der seit 1962 in Opalminen gebuddelt hat. Heute ist er 75 und verdient sein Geld mit Fuehrungen, hat leider nie den grossen Fund gemacht, ist aber immer noch Junkie, wenn er erzaehlt, leuchten die Augen.
Sa. 6.3. ging es dann auf Schotterpiste. Fuer mich war das nicht ganz so toll. Wenn der Bock unter dir schlingert, sollst du auch noch Gas geben. Das Gefuehl sagt dir, runter vom Gas, aber Gogo und Walter haben mir eingeschaerft Gas zu geben, weil er sich dann stabilisiert.
Nach gut 80 km wurde dann die Fahrbahn etwas besser. Am Anfang noch viele Loecher und vom Regen ausgewaschene Rillen quer ueber der Gasse.
Fix und fertig am Campingplatz in Coward Springs, irgendwo im nirgendwo, angekommen. Erst mal 2 Stunden gepennt.
So 7.3. das gleiche Spiel weiter bis Flinder Ranges N.P., wobei die Fahrbahn nicht mehr ganz so schlimm war. Fuehle mich aber trotzdem nicht wohl, mit 80-90 km ueber Lehm und Schotter zu fahren. Ab Marree wieder ein bisschen Teer, streckenweise. Leider wurde das Wetter wieder etwas schlechter und am Abend am Platz mal wieder ein ordentlicher Schauer.
Und dann wollten sie mit mir noch Off-Road fahren. Muss leider zugeben, da war ich ein wenig ueberfordert. In einem Schlammloch die Kontrolle verloren und die Muehle auf die Seite gelegt, ist Gott sei Dank weder ihr noch mir ernsthaft was passiert.
Mo. 8.3. Ueber Hawker, Orroroo, Jamestown, Clare und Gawler ging es dann ins Barossa Vally, grosses Weinanbaugebiet. In Tanunda gezeltet, alle ziemlich durchgefroren, war echt kuehl auf dem Bock.
Di. 9.3. fuhren wir weiter bis Mildura. Die Strecke ging immer noch an grossen Weinfeldern und Olivenfeldern vorbei. Dann ins Riverland, in dem wir mehrfach den Murry River ueberquerten. Ausserdem ueberfuhren wir zwei Staatsgrenzen, naemlich von Suedaustralien nach Victoria und schliesslich nach New South Wales.
Mi. 10.3. trennten sich das erste Mal unsere Wege, bzw. Walter und Nina fuhren fuer sich, Silvi und ich fuhren jeweils alleine. Hatte den Vorteil, ich konnte morgens mal in aller Ruhe starten. Ziel war der Halls Gap im Grampions N.P. Endlich wieder richtige Motorradstrecken, nur geil.
Die Gegend erinnerte mich ein wenig an die Blue Mountains. War dann auch noch gut zwei Stunden wandern.
Do. 11.3. fuhren Walter, Nina und ich wieder zusammen. Ueber Dunkeld, Penshurst, Warrnambool ging es dann auf die Great Ocean Road. Auch diese ein Traum, aber natuerlich viel Tourieverkehr. Am Abend dann in Cape Otway gezeltet.
Fr. 12.3. Ziel Melbourne. Letzte Etappe. Waren wieder zu dritt unterwegs. Auch der Rest der Great Ocean Road einfach nur geil, hier macht das Motorradfahren Spass. Der letzte Teil derr Strecke war dann nicht mehr ganz so toll, und durch Melbourne ......
Als wir abends die Zelte aufgebaut und gegessen hatten, war die Luft bei mir voellig raus.
Sa. 13.3. zu Fuss durch Melbourne, erst zwei Stunden allein, dann mit den anderen wieder getroffen und hinter Gogo her. Am Abend gemeinsames Abschiedsessen beim Thai.
So. 14.3. Morgens das Zelt abgebaut und abgegeben, dann mich von den andern verabschiedet, Walter fliegt nach Hause, die Maedels gehen ins Hostel und ich mietete mich in einer Cabine am Zeltplatz ein. Erst mal schlafen. Bin im Moment ziemlich ausgelaugt und konnte mich am Sonntag zu nichts mehr aufraffen.
Mo. 15.3. erst gegen 11 Uhr aus bem Bett gekrochen. Wie geil mal wieder nach drei Wochen einfach richtig ausschlafen zu koennen.
Nun sitz ich also wieder in Melbourne und schreibe diese Zeilen.
Ende der Woche will ich weiter nach Tasmanien, das Motorrad ist schon gemietet, jetzt die F800 BMW.
Gruesse an alle, Euer Vize
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21.03.2010 20:29 |
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Hi Leute, ruck zuck ist schon wieder eine Woche rum und es geht mit grossen Schritten auf den Endspurt.
Nachdem ich am 17.03. die F800 abholen konnte, bin ich erst mal durch Melbourne und schaute mir am Hafen die "Spirit of Tasmania" an. War doch sehr ueberrascht wie gross das Teil ist.
Donnerstag morgens ging es dann an Bord. Meine erste laengere Schiffsreise.
Die Ueberfahrt dauerte neun Std. War ganz schoen lange und der Lesestoff ging mir zwei Std. vor Ankunft auch noch aus.
Abends in Devenport von Bord und rein in den Regen. Ich konnte es kaum fassen.
Freitags 19.3. mich bis Mittags rumgedrueckt bis das Wetter so war, dass man sich entschliessen konnte, noch ein paar Meter zu fahren.
Samstag 20.3. fuhr ich dann die Kueste Richtung Westen bis Stanley. Auch hier trieb mich das Wetter vorzeitig zurueck nach Devenport. Trotzdem muss ich sagen ist die Insel wunderschoen, auch wenn man den Strassen nie ganz trauen kann. Erstens kleben ueberall Tiere auf der Fahrbahn und zweitens muss mann immer mit rechnen, dass die kleinen in Schotter uebergehen.
Sonntags dann raus aus Devenport und rueber an die Ostkueste.
Morgens noch im Regen das Motorrad beladen, aber puenktlich um zehn Uhr lies die Berieselung nach. In Launceston kam die Sonne raus und ich entschloss mich, den Umweg ueber George Town zu nehmen. In Low Head, direkt am Meer haette es mich fast umgeweht, aber, ich wiederhole mich, einfach nur traumhaft schoen. Abends dann in St. Helens eingecheckt. Und der Himmel war mir gnaedig und ich hatte einen wunderschoenen Sternenhimmel.
Mo. 22.3. musste ich noch einmal den Tasmania HWY nach Scottsdale nehmen. Welch eine Strecke. Von Scottsdale nach Launceston, ohh und ahh, dann auf die A1, hat aber nichts mit unseren Autobahnen gemein, Richtung Hobart und links weg auf die A4 wieder nach St. Helens. Den St. Marie Pass musste ich dann doch zweimal fahren.
Am Anfang tat ich mir mit der F800 ziemlich schwer, ist natuerlich auch Kopfsache, sind schliesslich 3000 $ Kaution drauf und erst 8000 km alt, aber nach gut 1400 km haben wir uns angefreundet.
Wie immer liebe Gruesse an alle, Euer Vize
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23.03.2010 16:47 |
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Rolf's letzter Bericht aus Down Under |
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Hi Leute, es ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich mich gemeldet habe. Nun ist sie also rum, meine grosse Australienrundfahrt. Habe eben das Bike zurueckgebracht und sitzte mal wieder in Melbourne im Internetcafe, um Euch die letzten Eindruecke mitzuteilen. Nach jetzt mehr als 15000 km bin ich auch ziemlich bedient und geraedert. Aber der Reihe nach.
Mi. 24.3. in St. Helens los und ein wenig kreuz und quer Richtung Sueden bis kurz vor Hobart. Egal wo du hier faehrst, es ist immer ein Erlebnis.
Do. 25.3. ging es dann ganz in den Sueden. Habe das Gepaeck in der Cabine gelassen, da ich ein ganzes Stueck Dreck in Kauf nehmen musste, um da hin zu kommen. Aber es war fuer mich ein sehr bewegender Moment, am Cockle Creck vor den Schildern " du hast das Ende der Strasse erreicht" und "das Ende der Welt ist naeher als du denkst" zu stehen. Was soll jetzt noch kommen?????
Manchmal koennte man quietschen so schoen kann es sein, auch wenn es sich nach 30 km Dreck schnell ausgequietscht hat.
Fr. 26.3. habe ich mir den Arsch abgefroren, um zum Gorden Damm zu kommen. Der liegt im Hochland von Tassie auf ueber 1000 Hoehenmetern. Der Weg dorthin einfach nur geil. Mitten durch den Dschungel, und das Teil selbst auch beeindruckend. 150 m hoch, fast 200 m breit, und man kann ueber die Staumauer laufen, einfach fantastisch.
Vom Damm ging es ueber Hobart zurueck nach Port Arthur.
Sa. 27.3. habe ich das Bike gegen ein Boot getauscht und bin die Kueste entlang Klippen bestaunen. Leider war es auch hier ziemlich frisch, doch wenn man mit Delfinen um die Wette schwimmt, ist auch das schnell vergessen.
Nachdem ich den Sonntag dann mal wieder vergammelt und die Sonne genossen habe ging es am
Mo. 29.3. von Port Arthur ueber das Hochland von Tassie nach Queenstown und Strahan. Die Gegend absolut traumhaft, zum groessten Teil auf gut 1000 Hoehenmeter, doch bei 12-15 Grad Aussentemperatur muss ich Euch nicht erzaehlen, wie sich das auf dem Bock anfuehlt.
Di. 30.3. machte das Wetter mal wieder gar nicht mit und ich konnte nur am Nachmittag noch mal die Bucht von Strahan entlanglaufen. Doch auch dies einfach nur schoen.
Mi. 31.3. ging es dann zurueck nach Davenport. Dort hatte ich mir schon bei der Ankunft ein Zimmer direkt neben der Faehre gebucht, so dass ich am Donnerstag nur zweimal um die Ecke fallen musste, um auf das Schiff zu kommen. Die Ueberfahrt war ruhig und relativ langweilig, habe zwei Std. geschlafen und viel gelesen.
Fr. 2.4. hatte ich die bloede Idee, noch mal die Great Ozean Road zu fahren. Aber nur kurz. Ganz Victoria traf sich dort. Hatte nicht an Ostern gedacht. Also Flucht ins Hinterland. Bis Hamilton.
Sa. 3.4. einmal durch die Grampions ueber Halls Gap bis Horsham und zurueck nach Hamilton. Auch wenn ich schon mit Gogo durchgefahren war, immer wieder traumhaft, aber auch hier aufgrund des Osterverkehrs deutlich mehr los.
So. 4.4. von Hamilton ueber Dunkeld, Ararat, Maryborough, Castlemaine, Bendingo, Seymour, Yea bis Lilydale. Es gibt Tage, da bekommst du nicht genug. Abends mit Bob und Nadine ein wenig versackt, so dass ich den Ostermontag verschlafen musste.
Di. 6.4. liess ich es dann noch mal krachen. Von Lilydale ueber Alexandra, Mansfield, Whitfield nach Myrtleford und dort auf die Great Alpine Road bis Brainsdale.
Was fuer eine Gegend, und die Strasse fuer uns Biker gemacht.
Mi. 7.4. von Brainsdale ueber Sale, Traralgon, Yarram, Forster, Frankston die Kuestenstrasse nach Melbourne.
Und heute wie schon erwaehnt den Bock wieder abgegeben.
Und jetzt langt es auch. Zuviele Hotels und Campingplaetze. Bin im Moment uebervoll mit Bildern und Eindruecken, aber es war nur geil.
Nun werde ich noch eine Woche auf der faulen Haut liegen und mich seelisch und moralisch wieder auf Deutschland und die Arbeit vorbereiten, bevor ich am Donnerstag naechster Woche zurueckfliege.
Freue mich darauf Euch naechstes Wochenende wiederzusehen.
Liebe Gruesse, Euer Vize

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10.04.2010 15:32 |
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